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Dank der Spenden konnten wir wieder neben dem vielen Futter, das gekauft werden muss, auch 49 Katzen, 5 Kater und 1 Hündin kastrieren lassen. Ebenso konnten noch einige weitere Tierarztkosten bezahlt werden. Darunter war auch die Tumoroperation einer Katze, der es jetzt wieder gut geht. Weitere Kastrationen wurden inzwischen wieder durchgeführt und müssen noch bezahlt werden. Mit den beiden Tierärzten auf der Insel haben wir von „Stimme der Tiere e.V.“ als einzige die Vereinbarung, dass wir nur zweimal im Jahr, wenn ich auf der Insel bin, die Rechnung bezahlen müssen. Das bedeutet, die Tierärzte kastrieren für uns zu einem Sonderpreis und vertrauen darauf, dass ich Wort halte und später die Rechnung begleiche. Dieses Entgegenkommen ist für uns und die Tiere wirklich großartig. So kann Veronika jederzeit unbeschwert neue Katzen und Hunde zum Kastrieren bringen. Ebenso nutzen dieses Angebot auch andere tierliebende Bewohner, die irgendwo Katzen füttern. Wenn Einheimische arm sind, dann bezahlen wir auch die Kastrationen ihrer Katzen oder Hunde. So hoffe ich, dass wir diesen Service mit Ihrer Hilfe noch lange beibehalten können. Es ist schon ein Fortschritt, wenn uns Einheimische von selbst bitten, ob sie ihre Tiere zum Kastrieren bringen dürfen. Nur so werden wir den Tierbestand auf der Insel dauerhaft einmal unter Kontrolle haben. Leider werden es aber nie weniger, da das Einzugsgebiet immer größer wird.
Veronika fand viele neue Katzen in diesem Winter vor ihrem Haus. Darunter waren zahme, gepflegte, aber unkastrierte Katzen. Zusätzlich nahm sie noch Katzenbabys, die zu jung waren um den Winter in der Natur zu überleben, mit nach Hause. Es sind einfach zu viele Tiere mitten in der Stadt. Daher fingen auch wieder die Nachbarn an zu schimpfen.
Als Sofortmaßnahme ließ sie jetzt einen Zaun zur Parkplatzseite ziehen, sodass die Katzen nur noch zur Hinterseite das Grundstück verlassen können. Wegen der Nachbarn parkt sie jetzt auch nicht mehr vor ihrem Eingangstor, denn die Katzen sind intelligent. Jeden Abend, wenn sie Veronikas Auto nach ihrer Futtertour kommen hören, rennen alle zusammen auf dem Parkplatz und warten hungrig auf sie. Nachbarn interpretieren dies im örtlichen Radiosender mit „100 Katzen die dort sitzen“. Vielleicht gibt es durch diese Lösung weniger Streit. Auch an den anderen Futterstellen sind die Katzen nirgendwo geduldet. Es werden eben auch nie weniger Katzen – trotz Kastrationen – solange immer wieder neue Katzen ausgesetzt werden. Diese werden, so vermute ich, inzwischen auch von unvernünftigen Menschen von weit her gebracht. Es bleibt eine fast unlösbare Aufgabe für Veronika.
Es gibt auf der Insel weder ein Katzenheim noch ein Gelände auf dem Katzen geduldet werden!
Durch die Vermittlung von 7 Katzen hat Veronika ihren Bestand etwas verkleinern können. 2 davon, ihre Kater Gripl imd Grga , konnte ich mitnehmen. Grga fand Veronika im Oktober allein am Müllcontainer in Cunski. Sie nahm dieses Katzenbaby mit nach Hause und es überlebte mutterlos den Winter. Ebenso erging es Kater Gripl. Von beiden erzählte sie mir bereits im November und ich versprach, dass ich Gripl im April mitnehme wenn er noch lebt. Gripl ist schon etwas besonderes. Bei seinem Fund hatte er 4 verletzte blutige Beine. Sie päppelte ihn auf. Er kämpfte und überlebte. Mit seinem Kumpel Grga schloss er Freundschaft. Die beiden sind unzertrennlich. Gripl orientiert sich an Grga. Er kann wegen seiner Verletzungen als Baby nicht mehr so hoch springen. Beim Laufen erkennt man nichts.
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