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SPENDENKONTO: Stimme der Tiere e.V. Konto: 5732326 BLZ: 76050101 Sparkasse Nürnberg
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Im Mai 2005 war unser Mitglied Inge Reuther zusammen mit Gertraud Brandt für eine Woche in Moldawien. Folgendes konnte sie in dieser Zeit erreichen und für die Zukunft planen:
Frau Lija Usimeno und Frau Gallina Fillipovno sowie Svetlana bekamen für ihre Hunde und Katzen Futter für ca. 2 Monate. Von den 30 Katzen, die bei Lija Usimeno in der Wohnung leben, wurden alle Kater kastriert. Des weiteren versorgt sie noch 15 Strassenkatzen und 20 streunende Hunde.
Den Hunden von Gallina Fillipovno, denen es an wetterfesten Hütten fehlt (es sind 41 Hunde und dazu hat sie auch noch 16 Katzen), wird noch ein großes Hundeshaus gebaut.
Das Hauptproblem in Moldawien sind aber die Straßentiere. Diese sind sehr scheu und können nur mit Mühe eingefangen werden, um sie zu kastrieren. Es ist aber nicht für alle Tiere die Lösung nach der Kastration sie einfach wieder auf die Straße zurück zu bringen. Denn viele Tiere werden nicht überall geduldet und daher von den Menschen verfolgt, erschlagen, vergiftet usw 
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Inge Reuther versucht für eben diese Tiere und auch für alle verletzten Straßenhunde ein geeignetes Areal mit Scheune oder anderer Unterschlupfmöglichkeit zu bekommen. Dort sollen dann die kastrierten Tiere regelmäßig gefüttert werden und sie haben dann auch ein warmes Dach gegen den kalten moldawischen Winter. Sie verhandelt darüber gerade mit Direktor Manev, der in Chisinau zuständig für das „Problem Straßentiere" ist. Inge Reuther bittet Sie daher, die armen Straßentiere nicht zu vergessen und ihr Projekt weiterhin zu unterstützen damit noch viel erreicht wird vor dem Winter. Es ist bekannt, dass dann Tiere auf offener Straße wegen ihres Hungers und der Erschöpfung auf dem Boden festfrieren. Sie kann natürlich nur einigen Hunden und Katzen helfen, aber dadurch ist wenigstens ein Anfang gemacht. In Chisinau und Umgebung gibt es laut Direktor Manev mindestens 30.000 Straßenhunde.
Inge Reuther sammelt daher für Futter, Kastration und Unterkunft auch weiterhin für die armen Vierbeiner der tierliebenden Frauen Galina, Lija und Svetlana, sowie der Opernsängerin Margarete Budei, die sich vor allem für Katzen engagiert. All diese Frauen brauchen dauerhaft unsere Unterstützung, schon allein für Futter und die notwendigen Kastrationen. Die nächste Hilfsfahrt ist für Oktober 2005 geplant.
Danke, Danke an alle Spender, die mithelfen das Leid der Tiere Moldawiens zu lindern!
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November / Dezember 2005
Straßentiere flehen um Hilfe
Liebe Tierfreunde,
dank Ihrer Spenden konnten wir jetzt vor der Winterzeit noch einiges bewirken: Ein Verein „Straßentiere in Not“ wurde gegründet, der von „Stimme der Tiere“ unterstützt wird. Eine Tierärztin ist vor Ort für Kastrationen / Sterilisationen und Entwurmung zuständig. Der Verein sorgt zur Zeit für 60 Hunde und ca. 70 Straßenhunde in Parks (siehe Foto li. oben) sowie 65 Katzen.
Es werden auch durch den Verein Menschen unterstützt, die von der Tierärztin einen Hund nehmen aber kein Geld für Futterkauf haben. Überall begegnet man Straßentieren, die bettelnd Menschen hinterher laufen, Hunden und Katzen auf Müllplätzen, die sich dort von Abfällen (siehe Foto re. oben) ernähren. Sie werden auch als Müll behandelt und entsprechend entsorgt. Auch aus dem Todeslager (siehe Foto re. unten) haben wir 10 total abgemagerte Hunde retten können, darunter sogar einen kleinen schwarzen, dessen Herrchen kein Geld für Futter mehr hatte und ihn loswerden wollte. Dank Ihrer Hilfe konnten wir für diese Tiere eine Unterkunft finden, die bis zu 20 Hunden Platz bietet. Wegen noch einer weiteren Unterbringungsmöglichkeit gibt es Verhandlungen. Das alles kostet Geld. Aber jetzt ist ein Anfang gemacht.


Unsere Galina, die sich ja schon seit vielen Jahren für Straßentiere engagiert (z.Zt. 40 Hunde und 20 Katzen) hat den kleinen Hund (siehe Foto li. unten) schwer verletzt im Straßengraben gefunden, aufgenommen und gepflegt. Er konnte nicht mehr laufen.
Um dies alles weiterhin zu unterstützen sind wir dringend auf Ihre Hilfe angewiesen. Jeder gespendete Euro kommt zu 100 % den Tieren zugute! Lasst uns bitte nicht erfrieren und nicht verhungern, uns die armen Straßentiere von Chisinau/Moldawien, dem Armenhaus von Europa! Viele unserer Hündinnen haben gerade Welpen, die erbärmlich frieren und hungern.
Bitte helft uns! Danke! Danke!
November 2005, Inge Reuther
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Chisinau,Moldawien, April 2006
Mensch was hab ich Dir getan?
Ein Tierdrama wie noch nie zuvor herrschte in Chisinau. Erschreckend war das Elend der Hunde nach dem äußerst harten Winter. Viele Hunde sind erfroren, verhungert oder erschossen worden. Glück hatten diejenigen, die eingefangen und zu unseren Pflegestellen gebracht wurden. Diese platzen jetzt aus allen Nähten. Tierliebe Menschen bereiteten den Straßenhunden einen heißen Brei zum Füttern, jedoch konnten einige vor Zittern nicht fressen. Auch sahen wir im Fernsehen wie Tiere vergiftet wurden und um ihr Leben schrieen.
Unsere Tierschützer hatten das Fernsehen gerufen. In Parks lagen schon leblose Hunde herum. Uns kamen die Tränen.
I
hr Überleben ist unser größter Dank.
Eine Hundemutter fanden wir total abgemagert mit ihren 7 Babies unter einem Steinhaufen, die Kleinen schrieen vor Hunger. Es war Rettung in letzter Sekunde. Unsere kleine Naddi, wir haben sie so genannt weil die Journalistin Nadascha sie als erste gesehen hatte wie sie im Straßengraben lag, war zu schwach um aufzustehen. Ihre dankbaren Blicke werden wir nie vergessen.
In einer Hausecke fanden wir noch einen weißen angefahrenen Hund, seine Hinterbeine waren gebrochen. Vor lauter Schmerz und Angst ließ er sich aber von uns nicht mitnehmen. Es musste erst unsere Tierärztin hinzu gerufen werden. Sie musste ihm eine Beruhigungsspritze für den Transport geben. Er wurde aufgepäppelt, tierärztlich versorgt, die Beine geschient, und ist jetzt in einer guten Pflegestelle untergebracht. Wir betreuen in verschiedenen Pflegestellen jetzt ca. 100 Hunde und 65 Katzen.
die von uns gekauften Holzhäuser für Frau Galinas Hunde
Das heißt für uns: wir müssen für diese Tiere sämtliche Tierarztkosten (Sterilisationen, Medikamente usw.) bezahlen und für alle Futterkosten aufkommen.
Diese 3 Schönheiten konnten noch vor dem Winter aus dem Todeslager befreit werden und bei Sascha – er betreut eine unserer Pflegestellen – untergebracht werden.
Gerne hätten wir noch mehr Hunde aus dem Todeslager gerettet, aber wohin mit ihnen? Wir haben die Möglichkeit, damit wir noch mehr Tieren helfen können, ein größeres Heim für Straßentiere zusammen mit moldawischen Tierfreunden zu bauen. Der Bürgermeister von Chisinau hat schon einen Platz zur Verfügung gestellt.
Bitte, bitte vergessen Sie die armen Straßenhunde von Moldawien nicht!
Im Namen aller notleidenden Tiere im Voraus danke, danke.
Die nächste Hilfsfahrt findet im Oktober statt. Dafür brauchen wir immer Futter, Medikamente usw. Tel. 0911/221907.
Mai 2006 Inge Reuther
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Chisinau, Moldawien
Meine dritte Reise im Jahr 2006
Liebe Leute, bitte lasst uns nicht erfrieren, tötet uns nicht, denn wir lieben euch. Jeder von uns kommt auf diese Welt als winziges, wehrloses aber fröhliches Hündchen ohne zu wissen, dass in Chisinau ein schreckliches Schicksal auf uns wartet.
Unser Projekt macht Fortschritte, dank Ihrer lieben Unterstützung und allen Spenden, können wir ca. 200 Hunde und über 100 Katzen betreuen und füttern und auch medizinisch versorgen.
Es besteht in Chisinau eine Tierschutzorganisation „PAX“ (Friede), die ein Haus hat und viele Hunde aufnehmen könnte, aber 200 Euro Pacht und Futterkosten müssten wir monatlich aufbringen, das ist uns aber leider nicht möglich. Ein großer Erfolg ist, dass Sascha auf seinem Grundstück ein Tierhaus errichtet hat, in dem ca. 40 Hunde aus dem Todeslager aufgenommen werden können.
Auch Galina musste noch ein Hundehaus bekommen. 50 Hunde und 18 Katzen hat sie bereits. Man bringt ihr die Tiere mit der Begründung, dass man sie sonst erschlägt, wenn sie sie nicht aufnimmt. Galina kann nicht nein sagen.
Unsere Tierärztin betreut ca. 50 Hunde in ihrer Wohnung, die sie alle aus dem Todeslager holt.
Hier noch ein Einzelschicksal: Unsere Tierärztin hat ein schwarzes kleines Etwas aus einem Erdloch gezogen. Das Hündchen zitterte und war nur Haut und Knochen. „Twiggy“ haben wir sie genannt. Ich habe sie mit nach Deutschland genommen und nun lebt sie bei mir.
Auch hat sich eine Gruppe aus Düsseldorf uns angeschlossen um Filmtiertrainer Dirk Lenzen, Olga Schäffler, Geschäftsfrau und Elke Herzog, freie Journalistin. Dimitri, Olgas Sohn, versorgt unsere Tiere alle 3 Wochen mit Futter. Die Stadt stellt ein Grundstück zur Verfügung, aber der Amtsschimmel wiehert lange! Dirk Lenzen fährt im Januar wieder nach Chisinau um weitere Besprechungen durchzuführen. 2007 können wir bestimmt mit einem Tierheim rechnen.
Bitte helfen Sie uns! Jeder Euro zählt!
DANKE, DANKE! Inge Reuther
Eine gute Nachricht zum Schluss: Im Moment ist das Todeslager von Chisinau geschlossen und von oberster Stelle der Regierung wird zugesichert, dass ein städtisches Tierheim so bald wie möglich gebaut wird.
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Meine Reise im Dezember 2009
Sehnsüchtig wurde ich schon von Ludmilla, Galina und Lija erwartet. Diese Leute nehmen Hunde und Katzen von der Straße sowie vom Todeslager auf und sorgen aufopfernd zu Hause mit Nahrung und Geborgenheit. Besondere Freude bereitete ich mit meinem mitgebrachten Tierfutter und Futtergeld für jeweils einen Monat.
Zur Freude unserer Angela, sie ist Lehrerin, habe ich für ihre Schulkinder Kleidung, Spielsachen und Süßigkeiten mitgebracht. Angela und ihr Ehemann betreuen auch noch ca. 45 Hunde.
Noch etwas Erfreuliches ist zu vermelden: Noch vor der ganz großen Kälte konnten unsere oben genannten Tierschützer eine Privatpension ausfindig machen und dort eine Hundemutter mit einem Baby unterbringen – 2 Babys waren schon erfroren – sowie noch 10 Hunde. Diese werden dort gefüttert und betreut sowie auch medizinisch versorgt von Dr. Zadorin für 20,- € pro Hund und Monat. Das alles können wir nur schaffen dank Ihrer großzügigen Spenden.
Unterstützt werden von unserem Verein „Stimme der Tiere e.V.“ derzeit 130 Hunde und mindestens 80 Katzen mit Futter und Kastration. Für unseren kleinen Verein ist dies eine große Leistung.
Unsere Lija ist zur Zeit sehr krank und geht trotzdem vom Krankenhaus aus nach Hause zu ihren Katzen um diese zu versorgen. Natürlich versuchen wir und unsere Tierschützer, weiterhin private Unterkünfte in Moldawien für die Straßenhunde zu finden, um das dortige Leid – hauptsächlich im Winter – einzuschränken. Das Jahr über gehe ich mit meinen Helfern auch noch auf Flohmärkte in Nürnberg, um dringend benötigtes Geld für Moldawien beizusteuern.
Den Gewinn aus unserer Aktion an Himmelfahrt – 13.Mai 2010 – wollen wir unserer Galina zukommen lassen, damit sie eine Zaunerhöhung oder Mauer zur Sicherheit der beherbergten Tiere in ihrem Garten errichten kann. Es wäre schön, wenn es noch zu einem Hundehaus reichen würde..
Nochmals herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und bleiben Sie uns im Namen der leidgeprüften moldawischen Tiere treu.
Mit freundlichen Grüssen, Inge Reuther und Mitstreiter
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SPENDENKONTO: Stimme der Tiere e.V. Konto: 5732326 BLZ: 76050101 Sparkasse Nürnberg Stichwort: „Moldawien”
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