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Stimme der Tiere e.V.
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Osor / Insel Cres:

Seit Oktober 2003 erhält eine Frau, die in Osor täglich eine Katzenkolonie füttert, genügend Futter von uns.
Im Rahmen einer Kastrationsaktion, die durch unsere Lovraner Tierfreunde mitorganisiert wurde und in mehrern Orten rund um Riejka stattfand, konnten auch in Osor 30 der ca. 40 Katzen kastriert werden. Diese Katzen leben alle frei auf einem Campingplatz und werden jetzt, da sie kastriert sind von dem Besitzer geduldet.
Ohne unsere Hilfe wären wahrscheinlich schon längst - wie in der Vergangenheit schon oft geschehen - die Katzen auf brutale Weise vertrieben bzw. ausgerottet worden.

Mit unserer Futterhilfe sorgen wir dafür, dass gerade in den harten, touristenfreien Wintermonaten dort die Katzen ohne Hunger in Freiheit leben können.
Wir planen im Frühjahr die noch fehlenden Katzen einzufangen und kastrieren zu lassen. Auch müssen wir die Futterhilfe unbedingt aufrecht erhalten, um den gesamten Aktionen in Osor einen Sinn zu geben.

Eine Katzenmutter mit ihren beiden Kindern und zwei Hunde konnten wir im Oktober bereits erfolgreich vermitteln.

Wir bedanken uns vor allem ganz besonders bei Frau Adela und Edith, ohne deren Hilfe die tägliche Fütterung nicht klappen würde!

Hier ein paar Fotoeindrücke der Campingplatzkatzen:

Unsere beiden vermittelten Hunde:

Unsere Hilfe im 2. Halbjahr 2004:

Wir bezahlen weiterhin das komplette Futter der inzwischen fast 50 Campingplatzkatzen. Leider sind, obwohl die meisten im letzten Jahr kastriert wurden, viele neue Katzen hinzu gewandert oder einfach von den Einheimischen am Campingplatz ausgesetzt worden. Es hat sich herumgesprochen, dass dort die Katzen keinen Hunger leiden müssen und täglich von Adela gefüttert werden. Für uns bedeutet diese „Vermehrung der Katzen“ leider noch höhere Futterkosten. Doch das Positive dabei: Ich konnte selbst mit dem Chef des Platzes sprechen und er sagte mir, dass er sehr zufrieden sei, weil  die Katzen kastriert sind und er deren Fütterung akzeptiere. So können die Katzen dort in Frieden leben, was eigentlich auf der Insel sonst nicht selbstverständlich ist.

Unsere Hilfe 2005:

Wir bezahlten das Futter für die momentan ca. 30 Campingplatz-Katzen, die täglich von Adela gefüttert werden. Im März, als es auch in Kroatien sehr kalt war, starben innerhalb von 2 Tagen etwa 20 Campingplatz-Katzen, wahrscheinlich an einem Virus. Wir gehen aber davon aus, dass der Bestand wieder wachsen wird. Dies, obwohl fast alle überlebenden Katzen kastriert sind. Es gibt nämlich in Osor selbst jede Menge Katzen, die sicher bald umsiedeln werden, weil es sich schließlich auch bei Katzen schnell herumspricht, wo es täglich gutes Futter gibt. Außerdem wissen dies auch die Bewohner und setzen ihren Katzennachwuchs dort aus. Dolores Stanger vom Tierschutzverein Lovran hat uns versprochen, wenn wieder Kastrations-Aktionen in ihrem Bereich sind, dass sie auch einen Tierarzt nach Osor schickt. Solche Aktionen können verständlicherweise erst stattfinden, wenn der Campingplatz für Touristen geschlossen ist.

Unsere Hilfe 2006:

Wir bezahlten die gesamten Futterkosten für die 30 Campingplatz-Katzen. Außerdem kauften wir noch eine Katzenfalle für die letzten verbliebenen 3 unkastrierten Katzen, sowie für Neuankömmlinge. So können hoffentlich diese bald eingefangen und kastriert werden.

Unsere Hilfe 2007:

Wir bezahlten wieder das Futter für die ca. 35 Campingplatzkatzen, die von Frau Adela versorgt werden und sich dank Ihrer Hilfe in gut genährtem Zustand befinden.

Unsere Hilfe 2008 / 1:

Auch bei Adela wurde fleißig eingefangen und es konnten 11 Katzen zum Kastrieren gebracht werden. Inzwischen füttert sie täglich 36 Katzen. Dies ist fast schon zu viel für eine Futterstelle. Unvernünftige Menschen setzen auch dort neue Katzen aus. So wird es auch in Osor immer neu zu kastrierende Katzen geben, deren Kosten wir übernehmen müssen. Die monatlichen Futterkosten tragen wir auch weiterhin für Osor.

Unsere Hilfe 2008 / 2:

Wir bezahlten wieder das Futter für ca. 30 Campingplatz-Katzen, die von Adela täglich gefüttert werden, sowie die Kastration einer neuen Katze. Weitere Kastrationen müssen noch durchgeführt werden. Diesen Winter muss Adela die Katzen an eine neue Futterstelle gewöhnen, da es bei der jetzigen einen anderen Pächter geben wird. Wir müssen auch dort aufpassen, dass sich der Bestand durch ausgesetzte Katzen nicht erhöht. Wir dürfen nicht vergessen: ein Campingplatz ist kein Katzenasyl. Wir können froh sein, dass der Besitzer den kastrierten Katzenbestand überhaupt akzeptiert. Es dürfen nicht mehr werden, sonst sind alle, ob kastriert oder nicht, in Gefahr. Der einzige Weg ist, dass die Katzen in den umliegenden Orten auch kastriert werden. Wir können immer nur anbieten, dass wir die Kastrations-Kosten übernehmen. Zum Tierarzt müssen die Menschen selbst aber die Katzen bringen.

Aktuelle Bilder der Futterstellen aus dem Jahr 2009:

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Stimme der Tiere e.V.
Konto: 5732326
BLZ: 76050101
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Stichwort: „Kroatien”