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Tätigkeitsbericht, 1. Halbjahr 2008
Seit Jahresbeginn konnten wir bereits Hilfsmittel und Medikamente an Tierfreunde bzw. ihre 4-beinigen Schützlinge in hilfsbedürftigen Institutionen in Spanien, Italien und Bosnien-Herzegowina übergeben.
Besonders gefreut haben sich die Tierschützer über Aufzuchts-Milchpulver für Hunde- und Katzenwelpen, Transportboxen, Antiparasitika, Herz/Kreislauf- und Magen/Darm-Medikamente, Vitaminpräparate, Katzenfallen, Nahtmaterial für Kastrationsaktionen und Futter, Futter, Futter…
Wir haben auf Grund bester Erfahrungen erneut die Spanierinnen CANDELA und die MARIAs unterstützt, die sich so großartig und kreativ im Rahmen ihrer äußerst bescheidenen Mittel und oft unter schwierigen Umständen für die Hunde und Katzen in der Region einsetzen.
Wie Sie sich vielleicht noch aus früheren Berichten erinnern können, bieten diese Tierschützerinnen vielen Hunden und Katzen eine letzte Chance vor dem Weg in die Tötungsstationen durch die Aufnahme in ihren beiden Auffangstationen (siehe Bild).
Neben erheblichen finanziellen Belastungen müssen sie sich auch immer wieder mit Vorbehalten und Einschränkungen innerhalb der eigenen Familien auseinandersetzen. Ein respekt- und liebevoller Umgang mit Tieren ist eben noch lange nicht selbstverständlich und weit verbreitet. Wir haben den Spanierinnen Entwurmungsmittel für ca. 200 Hunde und Katzen zur Verfügung gestellt, denn das entlastet deren Geldbeutel und hilft ihren Schützlingen direkt.
Im März waren wir auf Gran Canaria und haben dort u. a. die Kastration von 15 Katzen aus einer kleinen Katzenkolonie in die Wege geleitet. Mittels eines vorab eingezahlten Guthabens bei einer uns seit langem bekannten und sehr engagierten Tierärztin im Süden der Insel, wurden die Operationen sichergestellt. Die Tiere haben sich bei einem deutschen Aussteiger angesiedelt, der sie liebevoll versorgt. Obwohl seine finanziellen Mittel sehr begrenzt sind kümmert er sich dennoch äußerst zuverlässig um das Wohl der Katzen.
Finanziell sieht es auch bei unseren italienischen Kollegen aus Bergamo sehr schlecht aus. Wir mussten noch mal kräftig unser eigenes Konto belasten, um Tierarztrechnungen für Impfstoffe, Antibiotika und Spezialfutter für Allergiker-Hunde und zu begleichen. Anderenfalls wäre die Geduld des Veterinärs bald am Ende und er würde – wie angekündigt – seine Behandlungen einstellen.
Anfang Mai trafen wir uns mit den italienischen Tierschützern und luden den Inhalt unseres mit Hilfsgütern voll beladenen Kombis 1:1 in den Kombi der Italiener um.
Wir werden unseren Schwerpunkt zukünftig auf die direkte Unterstützung privater Projekte, wie die oben beschriebenen, setzen. Das bedeutet für uns
eine intensive Kommunikation und Abstimmung mit vielen privaten Helfern und lokalen Tierschützern, die zumeist mit hohen sprachlichen Barrieren verbunden ist.
Das gezielte Organisieren sinnvoller Hilfsgüter
sowie intensive Bemühungen zum Sammeln von Geldspenden.
Die Verantwortung für die effektive und zielgerichtete Verwendung der Spenden ist sehr hoch, doch dessen sind wir uns bewusst und werden Sie zuverlässig und nachdrücklich wie immer durch die Dokumentation der Projekte auf dem Laufenden halten.
Sie können helfen! Danke!
Juni 2008 Elke Pichler
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